Blomenröhr

Immer höhere Lasten zu transportieren

18-t-Zweiseitenkipper Typ 899/18000 mit feuerverzinktem Chassis und Rampen.Foto: Blomenröhr

Geseke (ABZ). – Die Baumaschinen werden immer größer und schwerer und die alte Führerscheinklasse 3 stirbt auch in Deutschland langsam aus. Deshalb zeigt Blomenröhr auf der bauma neue, optimierte Tieflader und Kipper, die dieses Thema praktisch umsetzen und mehr Ladevolumen und -masse aufweisen, als man das von der mittelständischen Anhängermanufaktur aus Westfalen bisher gewohnt ist. Als neuen Fahrzeugtyp hat Blomenröhr einen universell einsetzbaren 18-t-Tandem-Dreiseitenkipper (zwillingsbereift) vorwiegend für den Schüttgut- aber auch für den Maschinentransport konzipiert, der mit einer Ladeflächenlänge von 5,5 m und 600 mm hohen Bordwänden ein Ladevolumen von 8 m³ hat. Das Ladevolumen reicht für 14,6 t Kalksteinschotter, 12 t Mutterboden oder 12,5 t Kies. Unter der Kippbrücke mit Hardox-Boden sind ausziehbare Aluminium-Verladeschienen mit 9 t Traglast eingeschoben. Somit können laut Unternehmen auch die gängigen 8-t-Bagger oder Radlader einfach verladen werden. Die Ladeflächenhöhe ist mit 1,1 m sehr niedrig gehalten und auf der Ladefläche sind serienmäßig ausreichend Zurrpunkte mit 7000 daN (in den Ecken) oder 2500 daN zum Niederzurren angebracht. Die lasergeschweißten Seitenbordwände sind zusätzlich innen verstärkt, können über eine Zentralverriegelung seitlich und hinten entriegelt werden und verfügen über eine starke Feder als Hebeunterstützung.

Sollen vorwiegend Maschinen in der 10- bis 14-t-Klasse transportiert werden, ist der Dreiseitenkipper oft zu kurz oder zu hoch. Sollen aber doch ab und an Schüttgüter transportiert werden, sei der 18-t-Zweiseitenkipper erste Wahl. Mit einer Ladehöhe von nur 98 cm und Rampen mit Federhebern, die auf die Nutzlast von 13,5 bis 14,5 t ausgelegt sind, können die Maschinen schnell und einfach verladen werden. Die zwei Kippstempel unter der Kipperbrücke entluden die Schüttgüter ohne Probleme, so das Unternehmen.

Auch dieser Kipper sei selbstredend mit einem Hardox-Boden ausgestattet. Dank der modernen EBS-Bremsanlage kann mit Hilfe des Infocenters die Achslast oder der km-Stand ausgelesen werden. Somit kann auch einfach überprüft werden, ob eine Überladung vorliegt. Speziell für den Bohrgerätetransport mit einer Nutzlast von ca. 16,5 t ist das Tiefladermodell Typ 687/21000 mit 21 t Gesamtgewicht konzipiert – eine Ladehöhe von nur 87 cm garantiert Herstellerangaben zufolge einen niedrigen Schwerpunkt. Und trotzdem seien die Maschinen dank des Tandem-Achs-Aggregats mit Luftfederung noch einfach zu rangieren. Bei diesen Tiefladern legten die Kunden Wert auf die einfache Bedienbarkeit der Rampen sowie auf ausreichend und groß dimensionierte Verzurrmöglichkeiten.

Blomenröhr bietet eine ganze Palette an verschiedenen Außenprofilen mit Lochbild und/oder versenkbaren Zurrbügeln, außen liegenden Zurrkästen mit versenkbaren Laschen mit 4000 daN Zurrkraft, drehbaren Zurrbügeln etc. Die Rampenbedienung wird vereinfacht durch den Einsatz einer Hebelhilfe zum seitlichen Verstellen der Laderampen – diese muss nur einmal angesetzt werden.

Und wenn diese Nutzlast immer noch nicht reicht, bietet Blomenröhr auch Tridems mit 25 t Gesamtgewicht an. Ein Tridem ist eine Zentralachsanhänger mit drei Achsen und hat eine Nutzlast von ca. 20 t. Er kann mit einer Lift- und Lenkachse ausgestattet werden – so komme der Fahrer auch um enge Kurven oder Verkehrskreisel. Die Ladehöhe mit ca. 95 cm ist sehr niedrig. Mit der Möglichkeit der Verbreiterung auf 3 m und ausziehbaren Warntafeln könne er auch mit Sondergenehmigung überbreite Maschinen transportieren.

Blomenröhr ist auf der bauma im Freigelände am Stand FN 826/2 zu finden.

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