Hydrema

Muldenkipper setzt neue Maßstäbe bei Sicherheit

Mit Drehmulde, einer niedrigen Ladehöhe und einem niedrigen Schwerpunkt punktet der Muldenkipper 707G von Hydrema. Der Hydrema 707G Dumper ist der erste Vertreter einer neuen Familie von Erdbewegungsmaschinen von Hydrema. Er ist in zwei Modellen mit Motorgrößen von 55 kW (75 PS) und 90 kW (122 PS) erhältlich. Die größere Version trägt die Modellbezeichnung "power+". Der Motor ist ein Cummins 3,8 l. Hydrema erfüllt damit bereits jetzt die Emissionsgrenzwerte von 2020 und startet diese Baureihe direkt mit Stufe 5. Für die Version mit 55 kW wird dies bereits ohne Verwendung von AdBlue erreicht.

München (ABZ). – Der dänische Baumaschinenhersteller Hydrema ist bereit, völlig neue Maßstäbe für die Sicherheit bei der Arbeit mit kleinen Muldenkippern zusetzen. Auf der bauma, präsentiert das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Muldenkipper, der mit den alten Normen bricht – nicht zuletzt in England, dem größten Markt der Welt für sog. Site-Dumper. "Site-Dumper sind an nahezu jedem dritten Baumaschinenunfall in England beteiligt", erklärt Thorkil K. Iversen, Entwicklungsleiter von Hydrema. "Jedes Jahr verlieren bei Unfällen mit Site-Dumpern viele Maschinenfahrer ihr Leben oder werden schwer verletzt. Die Ursache ist häufig, dass die Maschinen ganz einfach umstürzen und sich überschlagen oder der Fahrer während der Fahrt in unebenem Gelände aus der Maschine geschleudert wird. In anderen Situationen werden Arbeiter oder Fußgänger in Folge schlechter Sicht des Fahrers vom Dumper überfahren."

Um eine optimale Stabilität zu erreichen, hat Hydrema das Fahrgestell des 912-Modells kopiert. Es verfügt somit über das zentrale Knickgelenk mit Drehung und doppelte hydraulische Stabilisatoren.Fotos: Hydrema

Jetzt bringt der dänische Hersteller einen kleinen Muldenkipper auf den Markt, der mit den früheren Vorstellungen von Site-Dumpern bricht. Tatsächlich ist die neue Hydrema-Maschine kein Site-Dumper, sondern ein professioneller Muldenkipper mit Knickgelenksteuerung, dessen Maßstab einfach verkleinert wurde. Von den Dimensionen her ein idealer Sparringspartner für Mini- und Kompaktbagger in der Klasse bis 6 t, da der neue 707G auch mit niedriger Ladehöhe überzeugt.

"Kein anderer Hersteller hat es gewagt, das Konzept auf den Kopf zu stellen", sagt Iversen. "Doch genau das haben wir gemacht: Wir haben einfach unseren bewährten Hydrema 912 Muldenkipper genommen und dessen viele Qualitäten auf einen kleineren Dumper übertragen. So entstand der Hydrema 707G. Das bedeutet, dass es jetzt einen Site-Dumper gibt, der eine gute Sicht, hohe Stabilität und einen sicheren Schutz für den Fahrer bieten kann."

Der Hydrema 707G Dumper ist der erste Vertreter einer neuen Familie von Erdbewegungsmaschinen von Hydrema. Er ist in zwei Modellen mit Motorgrößen von 55 kW (75 PS) und 90 kW (122 PS) erhältlich. Die größere Version trägt die Modellbezeichnung "power+". Der Motor ist ein Cummins 3,8 l. Hydrema erfüllt damit bereits jetzt die Emissionsgrenzwerte von 2020 und startet diese Baureihe direkt mit Stufe 5. Für die Version mit 55 kW wird dies bereits ohne Verwendung von AdBlue erreicht. Das Eigengewicht des Dumpers beträgt 5,3 t und er hat eine Nutzlast von 6,5 t. Der 707G hat ein hydrostatisches Getriebe und damit eine variable Geschwindigkeit bis 34 km/h ohne Unterbrechung der Zugkraft.

Der ECO-Modus des Hydrostat-Getriebes senkt im Übrigen den Kraftstoffverbrauch. Dazu trägt auch die Start-/Stopp-Funktion bei, die wie bei einem Pkw funktioniert. Dies ergibt eine große Kraftstoffeinsparung, da ein Muldenkipperi. d. R. 40 % der Zeit im Leerlauf läuft.

Wie auch beim größeren Bruder darf der 707G mit voller Zuladung am Straßenverkehr teilnehmen. "Dabei herrscht höchste Sicherheit, da die Beleuchtung und Spiegel beim 707G immer richtig sitzen – anders als bei Site-Dumpern mit drehbarem Fahrerplatz, bei denen man die ganze Zeit Kraft zum Drehen des Sitzes aufwenden muss", sagt der Entwicklungsleiter. "Unsere Hauptüberschrift beim 707G lautet Sicherheit, und da ist eine gute Sicht ausschlaggebend. Nach vorne und an den Seiten herrscht zu 100 % freie Sicht, und nach hinten braucht man nie über die Ladung zu schauen, sondern hat volle Sicht mit den großen Spiegeln und der Kamera. Der Maschinenfahrer ist in der Kabine gut geschützt, die wir ganz einfach von unseren MX-Radbaggern übernommen haben. Das bedeutet, dass die Kabine einen Fops- und Rops-Schutzaufbau hat."

Durch den einstufigen Eingang benötigt der Fahrer nur einen Tritt, um in die Kabine einzusteigen, und er kann in der Kabine sitzen bleiben, während der Dumper beladen wird.

Durch den einstufigen Eingang benötigt der Fahrer nur einen Tritt, um in die Kabine einzusteigen, und er kann in der Kabine sitzen bleiben, während der Dumper beladen wird. In England muss man bei herkömmlichen Site-Dumpern ohne Kabine die Maschine verlassen, während sie geladen wird.

Um eine optimale Stabilität zu erreichen, hat Hydrema ganz einfach das Fahrgestell des 912-Modells kopiert. Es verfügt nach Unternehmensangaben somit über das einzigartige zentrale Knickgelenk mit Drehung von Hydrema und doppelte hydraulische Stabilisatoren. Die Effektivität der Maschine wird zudem durch den serienmäßigen Einbau der Drehmulde gewährleistet. Dies gibt dem 707G eine große Flexibilität und macht ihn perfekt für Arbeitseinsätze auch unter beengten Verhältnissen.

Neben diesen neuen Sicherheitsfunktionen treten die Hydrema 707G Muldenkipper zudem buchstäblich mit Vorsicht auf: Mit 700 mm breiten Reifen verursacht der 707G einen Bodendruck von nur 87 kPa. Der Maschinenfahrer kann alle Funktionen mit Hilfe eines Mehrzweck-Joysticks auf der rechten Armlehne ausführen. Wie beim Hydrema 912 Muldenkipper folgt dieser den Bewegungen des Sitzes. Die Kabine ist zudem gefedert und serienmäßig mit Klimaanlage ausgestattet. Eine weitere Version wird demnächst die ersten beiden ergänzen – ein Muldenkipper mit Multi-Fahrgestell. Dies bietet u. a. die Möglichkeit, die Maschine mit einer flachen Ladefläche für Fahrten mit Material oder bspw. mit einer Salzstreuvorrichtung auszurüsten. Die Mehrzweckmaschine erhält dadurch den Charakter eines Geräteträgers. Das Grundmodell für die Mehrzweckmaschine ist die große Version des 707G mit dem 90-kW-Motor.

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